Blaues Kreuz Leipzig e.V.
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"Das war der schönste Tag, den Gott mir jemals gab..."  Unser 122. Jahresfest des Blauen Kreuzes begann mit einem Gottesdienst der ganz besonderen Art mit zwei Zeugnissen. Der erste Zeuge, einer in jungen Jahren  Drogenabhängige, der im Gefängnis durch Dieter von Jesus  erfuhr, den Herrn annahm und durch Ihn befreit wurde. Der  zweite Zeuge, ebenfalls mit Hilfe der Blau-Kreuz-Arbeit zum  Herrn gefunden und frei geworden, inzwischen Mitglied des  Blauen Kreuzes und engagiert, lud uns zu einem Lied der  Dankbarkeit ein.   In einem geschichtlichen Abriss erfuhren wir, das die allerersten Vorsitzenden der Anti-Alkohol-   Bewegung immerhin schon abstinent waren und das bereits schon damals Kirchen, Freikirchen, Blau-   Kreuz-Gruppen und die Innere Mission (Diakonie) Gemeinschaft pflegten. Die Blau-Kreuz-Arbeit wird  ausschließlich durch Spenden getragen und ohne diese sind die erfolgreichen Besinnungswochen,  Raucherentwöhnungswochen, Bibelstunden undenkbar. Wie wichtig die Gefängnisarbeit und  Hausbesuche sind, erleben die freiwilligen Mitarbeiter immer wieder und wir erfahren es in den  Zeugnissen. Die Vormittagspredigt handelte von Römer12,14-21 "Lebt mit allen Menschen in Frieden", "Überwinde  das Böse mit Gutem", "Segnet, die euch verfolgen", "Nehmt einander auf ... zu Gottes Herrlichkeit"  (Rö15,7), zur Ermutigung das wir so leben sollten, das mehr Liebe in der Welt sichtbar wird, für mehr  Zuversicht mit dem Herrn durchs Leben zu gehen, in jeder Situation und jeder Zeit.   Nach einer guten Stärkung und sehr guten Gesprächen kamen noch mehr Gäste zur Feststunde hinzu. Wir erfuhren das bereits vor 90 Jahren weit mehr Geld für Alkohol als für die Sozialtätigkeit floß. Steht  natürlich immer die Frage: Warum überhaupt diese geistigen Getränke konsumiert werden. So gab es  damals auch Übergriffe auf die Abstinenzbewegung. Die Blau Kreuz Arbeit ist ein stiller gesegneter  Dienst am Menschen. Es stellten sich die Anonymen Alkoholiker vor und dankten für die gute  Zusammenarbeit mit dem Blauen Kreuz im Gefängnisdienst.   Ein weiterer Zeuge berrichtete über seinen langen und schwierigen Weg, den er ging bis auch er sein  Leben in Demut in die Hände Jesus, unseres Herrn, legte. Aus menschlicher Sicht könnte man bei  manch einem aufgeben, aber der Herr gibt uns nicht einfach auf, welch unermessliche Liebe. Manch  einer braucht auch das stetige Gebet der Gemeinde, auf das das Licht stärker als die Finsternis ist. In der Nachmittagspredigt wurden wir ermutigt jeden Tag die  Geschenke auszupacken, die wir erhalten haben, das Geschenk der  Selbständigkeit, die tägliche Versorgung, ich lebe noch trotz allem,  die Gemeinschaft...Danke. Nehmt einander an in der Hoffnung,  gemeinsam den Weg zu gehen und gemeinsam anzukommen, auf  das niemand wieder der Leere der Götzenanbetung dieser Welt  verfällt. "Ich will Hife schaffen dem, der sich danach sehnt" (Ps 12,6  n.Luther)- nehmen wir die Hilfe an. "Ich bin bei euch alle Tage bis an  der Welten Ende (Mt 28,20 n.L.)- wenden wir uns nicht ab. Wie  wichtig ist es: Uns gegenseitig Zeugnis zu geben um einander zu  stützen. In der Gemeinschaft auch andere nach ihren Erfahrungen  fragen zu können. Niemand braucht sich seiner Vergangenheit mehr zu schämen. Hier treten wir vom  Rand in die Mitte, die Mitte der Kinder Gottes. Das Wissen des Geliebseins, weil Er uns angenommen  hat. Es wurde berichtet wie einem die Besinnungswochen so sehr halfen zum Herrn zu finden. Heute ist er  ehrenamtlicher Mitarbeiter. Es folgte ein Fotorückblick über das vergangene Jahr und zwei neue Mitglieder wurden offiziell  aufgenommen.   Bei der Entzugsarbeit sagte man "Das Blaue Kreuz sei für die Wunder zuständig", ja da wirkt halt der  Herr. "Das war der schönste Tag, den Gott mir jemals gab, als Jesus in mein dunkles Erdendasein trat" sang  der Gerettetenchor in seinem Freiheitslied, wie David im Psalm40,1-6.  Danke Herr für all die Geretteten, die durch Dein Wort, Dein Wirken in ihnen und mit Hilfe Deines  Lenkens Deiner Kinder aus dieser Finsternis herrausgezogen und in Dich gefunden. Ina Krone >>> zurück 
122. Jahresfest am 25. Oktober 2015
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