Blaues Kreuz Leipzig e.V.
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Das Bundestreffen des Blauen Kreuzes wird alle 5 Jahre durchgeführt und fand in diesem Jahr vom 29.  bis 31. Mai in der Rittal Arena in Wetzlar statt. Es wurde gleichzeitig das 130. Gründungsjahr des  Blauen Kreuzes in Deutschland gefeiert. Das Motto dieser Tage war „Rein ins Leben“. 10 Blau-Kreuz’ler aus Leipzig machten sich  morgens am 29. Mai  auf den Weg nach  Stollberg bzw. Chemnitz, um in den  „Sachsenbus Werner“ zuzusteigen. Die  Stimmung war gut, das Wetter ebenso … es wehte ein starker Wind so wie wir es im Leben auch oft  haben. Im Abendprogramm kam schon in den Begrüßungsworten zum Ausdruck, dass Sucht und Sehnsucht  nach einem erfüllten Leben immer aktuell bleiben für uns Suchtkranke sowieso, … aber auch für alle  Menschen. Es stellten sich verschiedene Projektgruppen aus der Zukunftswerkstatt vor. Lange vor dem Treffen  hatten sich die Gruppen zu verschiedenen Themen zusammengesetzt und erarbeitet, was uns  Suchtkranken wichtig ist … wie wir zusammen arbeiten ...wie wir kommunizieren ... wie wir  voneinander lernen … für wen wir da sind und was uns wichtig ist. Anschaulich wurden diese Themen in Form von kleinen Sketschen  vorgetragen. Dazwischen spielte eine Band mit Michael Utsch. Es war sehr schöne Musik  mit kleinem  Orchester und Gesang. Das hatte die Veranstaltung über die  ganze Zeit sehr aufgelockert. Es wurde immer wieder das Tagungslied  „Rein ins Leben“ gesungen und gespielt. Am Sonnabend haben wir die Zukunftswerkstatt weiter erlebt. Dr. Klaus Richter und Reinhard Jahn  warnten in ihren Beiträgen eindringlich davor, dass in Diskussionen Drogen legalisiert werden sollen  oder sogar das kontrolliertes Trinken im Gespräch sind . Das ist für suchtkranke Menschen einfach nicht  möglich.Nur die totale lebenslange Abstinenz führt aus der Sucht heraus.  Dazwischen immer die wohltuende Musik.   Nach dem Mittagessen folgten14 verschiedene Workshops bzw. Aktionen, darunter auch Führungen  durch die Altstadt von Wetzlar, der Besuch des Medienhauses des ERF oder eine Kanutour auf der Lahn. Habe beim Thema 6 „Wertschätzender Umgang mit anderen und mit  mir selbst - ein Erfahrungsaustausch über aufmerksame und  gelingende Kommunikation als Weg der inneren Heilung“  teilgenommen. Ein schwieriges Thema, an dem ich noch sehr viel   arbeiten muss.   Nach dem Abendessen kam das Abendpropramm. Das war eigentlich  eine Bombe. Es trat der „Ermutiger“ Johannes Warth auf und behandeltet das Thema „Rein ins Leben –  Mut tut gut“. Mit viel Wortwitz, aber Tiefgang, mit Jonglieren und anderen Aktionen brachte uns dieser  fabelhafte Ermutiger zum kräftigen Lachen, aber auch zum Nachdenken. Mit sehr viel Fröhlichkeit  endete dieser Abend. Am Sonntag war der Festgottesdienst mit Prediger Jürgen Werth und Musik vom Projektchor  „Lebenszeichen“,  und der Band von Michael Utsch sowie Lebens- und Erfahrungsberichte von  Betroffenen oder Angehörigen. Es war eine wunderbare Predigt, sehr Mut machend, die Lebensberichte  wurden zwischen den Predigtabschnitten vorgetragen. Für mich war eine wunderbare Veranstaltung. Es hat Mut  gemacht, dass bei allen Veranstaltungen klar herausgestellt  wurde, dass der Glaube an Jesus Christus ein sehr wichtiger  Baustein für die Bewältigung der Sucht ist. So empfinde ich es  auch, muss aber im normalen Leben feststellen, dass ich da oft  allein bin.   So hat  mich diese Reise sehr bestärkt, weiter am Glauben zu  bleiben und daran festzuhalten. Karin Thiele >>>   
Bundestreffen in Wetzlar 29. bis 31 Mai
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