Blaues Kreuz Leipzig e.V.
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Kon08 takt
07.07. – 10.07.2016 in Kottengrün/Vogtland  Am Donnerstag Nachmittag startete die Gruppe mit 16 Teilnehmern in das schöne Vogtland in das  Bibel- und Freizeitheim Kottengrün. Im Laufe des Wochenendes stießen noch einige Gruppenmitglieder  zu uns. Jeden Morgen wurden wir mit Lied und Losung, sowie Gottes Segen von den Hauseltern über  Funk geweckt. Am Freitag hielt uns der Blau-Kreuz-Referent Hennry  Weiß aus Steinpleis einen Vortrag zu dem Thema  „Genesungsverlauf für Suchtkranke“. Hennry, selbst  betroffener Alkoholiker, gab uns Einblick in seinen  Suchtverlauf. Er erzählte uns wie er mit Gottes Hilfe und  Menschen aus dem Blauen Kreuz den Weg aus der Sucht  fand. Es gibt kein Schema oder Schablone für den Weg  aus der Sucht. Jeder muss seinen Weg aus der Sucht  finden. Wichtig dabei die Erkenntnis eines Suchtkranken:  Ich will raus aus der Sucht und ich benötige Hilfe. Dabei  ist der erste Schritt der Wichtigste: Ich brauche Hilfe. Ein  Zitat von ihm: „Solange ein Hilfesuchender immer noch  die Farbe seines Rettungsringes bestimmen will, ist er  noch nicht wirklich bereit, Hilfe anzunehmen“.  Anschließend diskutierten wir und viele Teilnehmer  brachten ihre eigenen Erfahrungen mit ein.  Bei herrlichem Sommerwetter wanderten wir am Nachmittag zur  Werda Talsperre. Beim gemeinsamen Unterwegssein führten wir  gute Gespräche und lernten uns auch  untereinander besser kennen. Am  Samstag hatten wir Jürgen Naundorf,  den Bundessekretär des Blauen  Kreuzes, eingeladen. Unsere Runde  wurde noch durch die  Begegnungsgruppe aus Auerbach  ergänzt. Der Vormittag stand unter dem Thema  „Abstinent und doch unzufrieden?!“ Die Geduld bei den Suchtkranken und  den Angehörigen wird sehr groß geschrieben. Der Weg aus der Sucht in ein  zufriedenes abstinentes Leben ist ein langer, aber lohnenswerter Weg. Dabei sind Zuwendung, Zuspruch sowie Trost ein wichtiger Bestandteil für eine  abstinente Zukunft. Neue Beziehungen müssen aufgebaut und gepflegt  werden. Verantwortung muss gelernt werden. So ist es wunderbar, wenn  auch auf die kleinen heilsamen Erfolge dankbar zurückgeblickt werden kann.  Auch an diesem Nachmittag unternahmen wir eine ausgedehnte Wanderung  durch die schöne Umgebung von Kottengrün. Die Abende gestalteten wir in ‚Eigenregie‘ mit den Themen „Regeln in einer Selbsthilfegruppe“, „Wo  liegen die Ursachen der Abhängigkeit“ und „Modell der  stabilen Zonen“. Am Sonntag fuhren wir gemeinsam zum Gottesdienst in  die Freie evangelische Gemeinde Auerbach. Dort erzählte  auch eine Teilnehmerin ihren sehr bewegenden  Lebensbericht, ihren Weg aus der Sucht. Nach anschließendem Kaffeetrinken und einer  Feedbackrunde traten wir den Heimweg an. Durch die vielen Gespräche und Unternehmungen konnten  wir einander besser kennen lernen. Insgesamt war es eine sehr wertvolle und segensreiche Zeit. Heike Schneider  >>> zurück 
Seminarwochenende der Begegnungsgruppe Leipzig Zentrum
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